Das Automobil, das niemand will

Was hat Priorität? Die große Herausforderung Migration oder weitere Subventionen von vermeintlicher ökologischer Korrektheit?

Motor

Der Witz war richtig gut: In Deutschland müßte der Sprung im Bereich der Elektro-Autos gewagt werden! Das sagte ausgerechnet Elon Musk, Chef von Tesla, dem kalifornischen Elektro-Auto-Hersteller. Deutschland habe “wunderbare Hersteller und hervorragende Ingenieure”, verkündete er, der seine Milliarden vor allem mit dem Bezahldienst Paypal gemacht hatte, vor kurzem in Berlin bei Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel.

Der Wirbel um die VW-Abgaswerte kochte gerade schön hoch, als Musk in Berlin wie ein Popstar auftrat und die Lösung zur Rettung der Welt ausrief. Die liegt – na, was schon? – im E-Auto, zumindest dann, wenn man kein Geld verdienen muß, sondern anderer Leute Geld mit verbrennen kann. Gabriel war so beeindruckt, daß er gleich für Elektro-Autos Kaufanreize setzen will.

Was sich nicht rechnet, wird subventioniert

Das stand zu befürchten: Zwar überschlägt sich immer noch die Propaganda, wie toll doch die neuen Elektroautos sind. Auch die Fernsehanstalten demagogieren mit poppig gemachten Filmchen, nach denen Deutschland den Anschluss an die Welt verpasst, weil mehr Autos mit Verbrennungs- als mit Elektromotoren verkauft werden. Die Autohersteller wollten lieber Profit mit ihren Verbrennungsmotoren als mit Elektrofahrzeugen machen, tröten sie mit grünem Willen aber wenig Kenntnis, nicht ohne schnell noch auf die achso spritschluckenden SUVs zu schimpfen. Daß die von denjenigen Autofahrern bevorzugt werden, die sich nicht in die niedrigen windschlüpfrigen modernen Autos quälen wollen, entgeht ihnen.

Dennoch will niemand das E-Automobil kaufen. In diesem Jahr sind in den ersten acht Monaten gerade einmal 6.456 Elektro-Autos neu zugelassen worden, sagt das Kraftfahrt-Bundesamt. Deutlich zu wenig, um die Welt zu retten. Doch warum will niemand diese schön angepriesenen Dinger haben? Obwohl Merkel doch Deutschland aufgegeben hat, daß bis zum Jahre 2020 eine Million Elektromobile auf den Straßen in Deutschland rollen sollen. Nur sehr wenige Autokäufer wollen einsehen, warum sie mehr Geld für schlechtere Autos mit geringerer Reichweite als bisher bezahlen sollen und langen Ladezeiten in Kauf nehmen müssen.

Also muß wieder die Planwirtschaft herhalten: Es soll für den Kauf eines Elektroautos kräftig Knete vom Staat geben. Um mehr Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, sollen Marktanreize wie Sonderabschreibungen für Elektrofahrzeuge geschaffen werden und weitere Millionen fließen. Als kleiner erster Schritt sollen beispielsweise mehr Ladesäulen an den Autobahnen errichtet werden. Die Kosten dafür halten sich in Grenzen und erlauben den Verkehrsministern bildträchtige Auftritte beim Ladesäulen-Einweihen.

Dabei klingt das Konzept der Elektroautos auf den ersten Blick durchaus verlockend: richtig gute Beschleunigung, weil die Elektromotoren ihre Kraft fast über den gesamten Drehzahlbereich entfalten, keine Abgase, wenig Geräusch; viele Bauteile wie etwa Getriebe fallen weg, können also auch nicht kaputt gehen. Zudem nutzen sie die hineingesteckte Energie mit einem weit höheren Wirkungsgrad als Verbrennungsmotor-Fahrzeuge, wenn man nur das Auto, nicht aber die Erzeugung und Verteilung des Stromes betrachtet.

Freilich muss die Batterie im Winter auch Energie für die Autoheizung des Elektroautos liefern, die sonst der Verbrennungsmotor sowieso bereitstellt. Im Sommer reduziert die stromfressende Klimaanlage die Reichweite. Mitunter kann dann die bange Frage auftauchen, wenn sich die Ladeanzeige rasch gegen null bewegt: Frieren und ankommen oder nicht.

Denn leider besitzen Elektroautos ein massives Handicap. Das Zauberwort in der Debatte sollte eigentlich heißen: Energiedichte. Die beschreibt, wie viel Energie in einem bestimmten Volumen eines Stoffes enthalten ist. Bei Brennstoffen wie Holz, Kohle, Öl oder Gas steht die Energiedichte meist als Heizwert auf der Rechnung. Bei Batterien interessiert, wie lange sie wie viel Strom abgeben können. Also wie viele Stunden sie welche Leistung abliefern können.

Die Energiedichte muss hoch sein

Die Energiedichte für ein Fahrzeug soll möglichst hoch sein. Das spart Kosten für Gewicht, also den Transport des Energieträgers und verlängert die Reichweite.
Die herkömmlichen Bleiakkumulatoren für Anlasser in Autos weisen eine verhältnismäßig geringe Energiedichte auf. Ein Bleiakku mit einem Kilogramm Gewicht kann etwa 30 Wattstunden (Wh) elektrische Energie speichern, also eine Stunde lang eine elektrische Leistung von 30 Watt liefern. Mit anderen Worten: Solch ein Akku ließe eine 60 Watt-Glühbirne gerade mal eine halbe Stunde lang strahlen.

Deshalb wiegen solche Starterbatterien heute je nach Fahrzeugtyp zwischen 10 und 25 Kilogramm. Und das, obwohl die Batterie ja nur einige Sekunden lang für den Anlasser starken Strom liefern muss und ansonsten höchstens Kleinverbraucher wie Parklicht versorgen soll. Während der Fahrt liefert die Lichtmaschine den Strom.

Seit etwa 40 Jahren sind aber auch bessere Batterietypen auf dem Markt. Die Nickel-Metallhydrid (NiMH)-Batterien können fast die dreifache Energiedichte erreichen. Eine 1 Kilogramm schwere NIMH-Batterie hoher Qualität könnte also die 60 Watt-Glühbirne immerhin schon 90 Minuten lang speisen. Diese Batterien werden üblicherweise für Haushaltsgeräte eingesetzt. Sie geben allerdings bereits bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt fast keine Leistung mehr ab. Bei etwa -20 °C werden sie völlig unbrauchbar.

Der nächste technische Fortschritt waren die Lithium-Ionen Akkumulatoren, wie sie in neueren Handys eingebaut werden. Sie können je nach Qualität und Bauart zwischen 100 bis 190 Wattstunden pro Kilogramm speichern. Unsere 60 Watt-Glühlampe würde, damit gespeist, immerhin bis zu 3 Stunden lang leuchten.

In Lithiumionen-Akkus speichern Verbindungen des chemischen Elements Lithium die Energie. Das Leichtmetall Lithium ist sehr reaktiv. Es setzt sich unter anderem mit dem Sauerstoff in der Luft sehr gut um. Deswegen brennen Lithium-Batterien gerne mal ab. Sie werden deswegen mit sorgfältig ausgetüftelten elektronischen Schutzschaltungen vor zu hohen Lade- und Entladeströmen geschützt.

Dennoch liest man immer mal wieder von brennenden Elektrofahrrädern oder Elektroautos, deren Batterien sich zu stark erhitzt haben. Solche Stromspender müssen also mit ziemlicher Vorsicht behandelt werden. Sie enthalten schon ziemlich viel Energie. Sie können immerhin Autos antreiben: Zurzeit stecken jeweils einige tausend zusammengeschaltete handelsübliche Lithiumionen-Zellen in den marktgängigen Elektroautos etwa von Tesla oder BMW.

Benzin hat die Energiedichte

Doch all diese Energiegehalte sind nichts im Vergleich zu dem, was eine andere Stoffklasse bietet, die sogenannten chemischen Speicher. Hier ist die Energie in Form einer chemischen Verbindung gespeichert. Sie kann bei einer chemischen Reaktion wie zum Beispiel einer Verbrennung in der Heizung oder im Automotor freigesetzt werden.
Die Natur hat das schon vor vielen Jahrmillionen erkannt: Alle Lebewesen nutzen chemische Verbindungen als Energiespeicher. Selbst die elektrischen Tiere, etwa Zitteraale, erzeugen ihre Stromstöße in speziellen Körperzellen aus chemischer Energie.

Ein bemerkenswerter Stoff bietet uns eine Energiedichte von sagenhaften 12.000 Wattstunden pro Kilogramm. Das ist schon deutlich mehr als jene zur Zeit maximalen 190 Wattstunden pro Kilogramm einer Lithium-Ionen Batterie. Und diese Substanz kennen wir alle: Es ist Benzin und gehört zu den Kohlenwasserstoffen, die in der Erdkruste reichlich vorhanden sind.

Kein Wunder also, daß die Autokonstrukteure in den Anfangszeiten der Mobilität auf diesen Stoff zurückgegriffen und sich erstaunlich komplizierte mechanische Konstruktionen wie eben unseren Verbrennungsmotor ausdachten, um eine Kraftquelle für die Fortbewegung zu haben.

Diese Energiequelle hat außerdem den kolossalen Vorteil, daß der sogenannte Reaktionspartner nicht mitgeführt werden muß, also kein Gewicht kostet und immer vorhanden ist, der Sauerstoff in der Luft nämlich. Mit dem reagiert das Benzin und verbrennt, erzeugt Wärme und treibt den Motor an.

Dabei begannen damals die Erfinder mit Elektroantrieben für Autos. Sie waren einfacher zu bauen als ein Verbrennungsmotor mit seinen vielen beweglichen Teilen. Der erste Porsche war übrigens ein Batterie getriebenes Elektroauto. Doch es setzte nicht durch.
Denn Energie lässt sich wesentlich besser in Form von chemischer Energie transportieren als in Form elektrischen Stroms durch Kabel.

Deswegen haben die Stromversorgungsunternehmen ihre großen Kraftwerke möglichst nahe an Verbraucherzentren gebaut und befördern die Primär-Energiequellen wie Steinkohle oder Öl mit dem Schiff oder der Bahn dorthin. Der Wirkungsgrad ist so deutlich besser. Zudem erzeugen große Kraftwerke den Strom viel billiger als viele kleine und können ihre Abgase auch besser filtern.

Und das ist auch für die Elektromobilität wichtig. Denn der Strom für die Elektroautos kommt zwar aus der Steckdose, muss dafür aber in Kraftwerken erzeugt werden. Solange diese mit Kohle, Öl oder Gas betrieben werden, sind Elektroautos alles andere als umweltfreundlich. Die Abgase werden dann eben woanders frei. Es sei denn natürlich, der Strom stammt aus Wasserkraft – deren Möglichkeiten aber begrenzt und weitgehend ausgereizt sind – oder aus Kernkraftwerken, die ebenfalls keine Abgase ausstoßen.

Doch selbst die recht hohe Energiedichte von Benzin wirkt winzig im Vergleich mit einer weiteren Energie, der Kernenergie. Uran 235, wie es Kernreaktoren antreibt, hat eine imposante Energiedichte von 22 Milliarden Wattstunden pro Kilogramm. Deswegen liefern Kernkraftwerke mit sehr wenig Brennstoff extrem billig hohe Mengen an Energie und werden weltweit gebaut – bis auf Deutschland. Nur für Autos eignen sie sich wohl nicht, obwohl man in den 1950er Jahren von solchen Autos mit fast unerschöpflichem Antrieb träumte.

Ein Transatlantik-Dampfschiff wie seinerzeit die Titanic mußte den Inhalt von fast 300 Kohlewaggons bunkern, um über den Teich nach Amerika dampfen zu können. Heute benötigt ein atomgetriebenes Schiff Uran etwa in der Größe eines Kohlestückes für dieselbe Strecke.

Die Energiedichte von Wind ist schwach

Ach, glatt vergessen haben wir doch, daß der Strom umweltfreundlich von Windkraftwerken und Photovoltaik-Anlagen kommen soll. Doch die Energiedichte von Wind ist selbst bei höheren Windgeschwindigkeiten nicht besonders groß. Das erklärt auch, warum die Erbauer von Windrädern darauf angewiesen sind, mit bis zu 150 Metern lange Turbinenschaufeln zu bauen, die fast doppelt so lang sind wie die Tragflächen eines Airbus A380. Nur so kommen sie auf einigermaßen ausreichende Angriffsflächen für den Wind, damit wenigstens ein bißchen Energie in Form von Strom herausgekitzelt werden kann.

Hier muss man übrigens zwischen der Leistungsfähigkeit einer solchen Anlage und der tatsächlich abgegebenen Leistung unterscheiden: Bei Flaute liefert das stärkste Windrad nichts, ebenso wenig wie ein Solarpark bei Nacht oder im Herbst- und Winternebel. Es ist also ziemlicher Quatsch, wie gewöhnlich lobend in Lokalzeitungen neue Windräder angepriesen werden: Ein Windrad könne 35.000 Häuser mit Strom versorgen. Nennleistung und tatsächlich abgegebene Leistung sind zwei paar Stiefel.

Weil ein einzelnes Windkraftwerk nicht besonders viel Strom liefert, zerstören bereits Abertausende von ihnen die Landschaft und töten nebenbei – nach Hochrechnungen von Naturschutzverbänden – jährlich rund 200.000 Fledermäuse und unzählige Vögel.

Der erzeugte Strom muss schließlich zum Verbraucher übertragen und dort wieder umgewandelt werden in Bewegung, Wärme oder was gerade gebraucht wird. Dabei geht auch viel Energie verloren. Unter Effizienzgesichtspunkten sind solche Anlagen also eine ziemlich dumme Angelegenheit, weshalb sie auch nur dank großzügiger Subventionierung mittels Zwangsabgaben gebaut werden.

Es kommt noch ein weiteres hinzu: Strom muß in genau dem Augenblick erzeugt werden, wenn er gebraucht wird. Keine Sekunde früher oder später. Beim Druck auf den Ein- und Ausschalter des Fernsehers muß sofort der Strom fließen – und erzeugt werden. Bei einem Gerät ist das noch nicht so schwer, kompliziert wird es aber, wenn viele Millionen angeschaltet werden.

Strom läßt sich nicht speichern. Jedenfalls nicht in den Mengen, in denen er benötigt wird.
Kein Wunder daher, dass die Stromproduktion mit Windkraft doppelt so teuer ist wie mit herkömmlichen Techniken. Die Photovoltaik ist in unseren eher sonnenarmen Regionen sogar etwa zehnmal so teuer. Ein normales Industrieland leistet sich solche Verschwendung höchstens versuchsweise. Stellt man einen modernen Staat, der auf eine blühende Industrie angewiesen ist, zwangsweise auf solche unzuverlässigen und teuren Energielieferanten um, muss man einfach daran glauben. Wie beim Sozialismus.

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Kommentare {39}

  1. @ Jörg Themlitz

    Doch es gibt die Massentaugliche Lösung für E-Fahrzeuge.
    Die meisten Automobile (Pendler) legen an einem Tag kaum mehr als 200 km zurück. Dafür brauche ich keine Tankstelle oder wie damals Frau Benz eine Apotheke. Jeder hat seine Tankstelle in der Garage oder an seinem Parkplatz um den normalen täglichen Bedarf zu decken. Hier muss gar nicht soviel Aufwand betrieben werden um auch in der Stadt oder eventuell bei den Arbeitgebern die Infrastruktur zu verbessern. Für die Dienstreisenden, die mehr als 100000 km im Jahr fahren, gibt es schon eine praktische Lösung, die natürlich dann noch viel besser ausgebaut werden muss.
    Die Firma Tesla bietet bereits Autos mit 400 bis 550 km Reichweite an. Die Ladestationen (bisher zwischen 20 u. 40 in Deutschland) laden das Fahrzeug so, dass nach 3o Minuten wieder 270 km Reichweite zur Verfügung stehen. Somit ist auch für Vielfahrer schon jetzt die Infrastruktur vorhanden.
    Hier hapert es einfach an dem Willen/Können? der deutschen Automobilindustrie. Da muss erst wieder ein amerikanischer Visionär kommen und der Automobilnation zeigen wie einfach es sein kann. Und leider ist Tesla den deutschen um 5 bis 10 Jahre voraus. Das “Leider” meine ich ernst, denn von der Automobilindustrie hängen in Deutschland sehr, sehr viele Arbeitsplätze ab.

    1. Ja Teslafan, Fans glauben immer an etwas. Und glauben heißt nicht wissen. Wissen kann man leicht erschüttern, mit Glauben gelingt das relativ selten. Schon gar nicht mit Wissen und Logik. Die Zeit dafür erspare ich mir hier und verweise hilfsweise noch mal auf den Text von Herr Douglas. Vielleicht kommen wir mit der Begrifflichkeit “derzeit nicht massentauglich” weiter. Sie glauben und theoretisieren, die E-Fahrzeuge sind derzeit massentauglich. Vielleicht werden die mal massentauglich. Keine Ahnung. Wenn ich aus dem Fenster schaue, egal in welchem Land sehe ich keine massenhaften E-Fahrzeuge. Sie werden verstehen, man kann erst von massentauglich reden, wenn es von der Masse genutzt wird und ohne Subventionen auskommt. Denn die Masse der Steuerzahler kann einzelne Lösungen subventionieren, aber doch nicht jedes Fahrzeug. Eine saubere Umwelt muss man sich leisten können. (Ja ja, wenn ihr schon kein Brot habt, esst ihr halt Kuchen.) Und wenn ich mir das selbst nicht leisten kann, muss ich genügend Dumme finden die mir das finanzieren. Apropos… ich hoffe mal mit dem Gewinn / Profit (aus Steuergeldern) den Sie mit Ihrer Solaranlage erzielen, unterstützen Sie Umweltprojekte. Dann wäre ich richtig stolz auf Sie. Alle in meinem Umfeld die sich so eine Anlage auf das Dach genagelt haben, fliegen von dem Gewinn das dritte Mal im Jahr in Urlaub, kaufen sich jetzt einen beheizten Swimmingpool, ein größeres Auto oder was auch immer. Einer hat sich sogar Rheinmetallaktien gekauft. Sagt er. Vielleicht provokant und polemisch, aber alles für die Umwelt.

  2. Danke an Wolfgang Wilms für das praktische Beispiel mit der Energie im Wind.
    Kannte ich nicht.
    Meine Überlegung basierte auf meinem Physikunterricht der 6. Klasse. Wenn ich einem System Energie entziehe, ist diese in dem System nicht mehr vorhanden.
    Und ich dachte ich habe nur zur Freude des Physiklehrers gelernt.
    Stand heut, es gibt keine massentaugliche, praktische Lösung für E-Fahrzeuge.
    Die ein oder andere lokale Lösung mag ja ganz in Ordnung (praktisch) sein.
    Ein E-Mobil mit drei Personen, Urlaubsgepäck, Klimaanlage an, vielleicht noch zwei Fahrräder auf dem Dach fährt von Stuttgart an die Nordsee. Glauben wir mal die schaffen jeweils 150 km. Stromtanken 30 min – 1 Stunde. Was für gigantische Betonflächen an den Tankstellen, wo die ganzen Autos stehen.
    Um diese Menge Strom an die Tankstellen zu bekommen, brauche ich Hochspannungsleitungen (oder Erdkabel ?) Umspannstationen usw. Als das Vehicle von Bertha Benz wegen Treibstoffmangels nicht weiterfuhr, ist sie in die nächste Apotheke gegangen und hat neuen Treibstoff (glaube Leichtbenzin) gekauft und fuhr einfach weiter. Halt praktisch.
    Anderer Gedanke: Wenn das mit dem Strom als einzigen Energielieferanten so super ist, warum wird das nicht bei dem System angewandt, bei dem ich keine Akkus brauche, keine neuen Ladestationen, keine neuen Hochspannungsleitungen, keine neuen Umspannstationen etc. Das System heißt Heizung und der Strom für dieses System ist in jedem Gebäude in Deutschland vorhanden. Sofern man seine Rechnung bezahlt. Warum dann Erdöl, Erdgas, Pellets, Holz usw. Oder hab ich das mit den Subventionen nicht verstanden. Bitte um Aufklärung.

  3. @ H. Bayreuther
    28. Oktober 2015 um 16:32

    Suboptimal recherchiert.
    1l Benzin Heizwert =8,77 Kw/h
    Wirkungsgrad zur Zeit bester Ottomotor 0,38
    somit
    1l Benzin Energiewert im Benzinmotor = 3,33 Kw/h (8,77 Kw/h x 0,38)
    6l /100km Durchschnittsverbrauch= 19,99 Kw/h (Getriebeschlupf wurde hier noch nicht einmal berücksichtigt)
    Fahrleistung im Jahr-20 000 Km = 3998 Kw/ Jahr
    Meine Solaranlage (13 kw pik) produziert pro Jahr durchschnittlich 11000kW/Jahr.
    Ich heiße nicht Frau Merkel und bin auch keine Pysikerin aber ja “ich schaffe es schon locker”

  4. Ach ja, Co2. Hat Jemand zufällig die Daten aus einer Messstation in der Sahara. Ach, da gibts keine, ja dann. Nach meinen Erfahrungen wirds in Gebieten, mit wenig Luftfeuchtigkeit, Nachts ziemlich kalt.

    Mfg Reinhard Peda

  5. @ An den Klimafaschisten Klimus (29. Oktober 2015 um 12:18), Sie lügen, ganz einfach.

    Am (29. Oktober 2015 um 8:43) haben Sie hoch und heilig versprochen, sich nicht mehr dazu zu äußern. Und nicht einmal vier Stunden später, haben Sie wieder zugeschlagen, weil Sie hinterwäldlerisch und ideologisch, MENSCHENVERACHTEND, unterwegs sein wollen, hoffentlich nicht als Troll bezahlt, von einer gierigen und skrupellosen Greenpeace-Perversen-Fraktion.

    ES GIBT KEINEN WISSENSCHAFTLICHEN KONSENS. Kein Mensch auf dieser Welt, kein Wissenschaftler, und auch kein Affe, und keine Ameise, können diesen Beweis erbringen. Das ist völlig unmöglich.

    Und in diesem System existieren ABERTAUSENDE und konträre AUSSAGEN, die diesen Klimabetrug zum Einsturz bringen.

    Haben Sie das jetzt verstanden, Klimus-Würstchen?

    An dieser verfluchten Klimafrage hängen Millionen, Milliarden von Meschenleben, die NICHT DURCH DAS KLIMA, sondern ALLEIN DURCH DIE HANDLUNGEN geisteskranker Menschen Ihres Schlages leiden werden. Und das ist auch die dahinter liegende Absicht.

    Jeder gute Arbeiter, auf welchem Gebiet auch immer, KOMMT AUTOMATISCH zu dem EINDEUTIGEN SCHLUSS, zu der klaren FOLGERUNG, das ist MIST, was die Huren der Pseudo-Wissenschaft hier abliefern. Kriminelle Energie, das ist alles.

    Kommen Sie den Leuten hier nicht mit dem sinnlosen Geschwätz, da wäre ein Konsens. DEN GIBT ES NICHT.

    Fahren Sie zur Hölle. All Ihre genannten Gremien sind dekadent und hirnlos, durch und durch korrupt. Die leben genau das vor, was sich Adolf Hitler immer erträumt hat.

    Ich rate Ihnen dringend(st), wenn in Ihnen noch ein klein wenig gesunder Menschenverstand sein will, dann setzen Sie sich hin, und prüfen das alles mal nach, was in diesen Gremien so erarbeitet worden ist. Vermutlich können Sie das nicht. Dann können Sie diesen gierigen Bestien wohl nur glauben. Ihr Problem.

    Das Wetter ist wie es sein will und DER MENSCH IST DARAN UNSCHULDIG!!

    Die De-Industrialisierung unsere Landes muss sofort ein Ende haben, denn diese geisteskranke Politik, ist eine logische ABLEITUNG dieses (pseudo-wissenschaftlichen) WAHNSINNS!

    Dem Kommentator WOWI IST ZUZUSTIMMEN!! Es ist NICHT MÖGLICH IHN ZU WIDERLEGEN! Sie sind eine Pfeife!

  6. Bitte? Das ist bereits der zweite Bericht in diesem Medium, der nur so von Einseitigkeiten, irrelevanten Betrachtungsweisen und Verzerrungen lebt. Das vollständige Außerachtlassen der gesundheitlichen und Umweltaspekte als Lebensgrundlage aller (auch Ihrer) und das vollständige Verschweigen der Interventionen der Industrie zum aufrechterhalten dieser Uralttechnologie im Ergebnis dieses Artikels überschreitet tatsächlich die Schmerzgrenze der Vernunft. Das scheint finanziert, ansonsten ist es schwer nachvollziehbar, dass solch ein Unsinn zurecht geschrieben wird – daher werde ich auch nicht noch einmal mit Argumenten entgegnen, sondern mit dieser kurzen Polemik.

    Ich möchte Ihnen auch in Ihrem eigenen Interesse, auf jeden Fall in dem Ihrer Kinder, vorschlagen, sich in der Breite über die Realitäten zu informieren – zum Beispiel auf unserem Portal klimarelevant.de – bevor Sie dazu beitragen die Menschheit mit Ihren BWL-Controler-Denken weiterhin zu malträtieren.

    1. “Das scheint finanziert…”

      Sie vertreten also ein “Klima-Portal”?
      Ja ja, die bösen Interessengesteuerten sind immer die Anderen…

  7. “Was hat Priorität?” – Der Güterkreislauf oder Finanzkreislauf? Das Sein oder der Schein? Die Entwicklung von Leben oder von monetären Werten? …

    Okay, sie geben lieber Geld für Emigration statt E-Mobilität aus. Spenden Sie Ihre Einnahmen aus dem Artikel den Emigranten?

  8. Im Stadtverkehr oder auch in der näheren Umgebung könnte ich mir ein Elektroauto eventuell vorstellen. (mal abgesehen von den bereits erwähnten Nachteilen der Energieerzeugung) Doch sehe ich noch ein ganz anderes Problem, welches man nicht außer acht lassen sollte: und zwar Menschen mit Sehbehinderung und Blinde. Diese Menschen sind auf ihr Gehör angewiesen, können aber ein geräuschloses bzw. – armes im normalen Straßenverkehr nicht wahrnehmen. Daher sehe ich darin ein Unfallpotential

  9. Ein hervorragender Artikel, auch für Nichtphysiker verständlich und überzeugend dargestellt.

    Das Problem ist, für Ideologen sind Kosten- Nutzen Vergleiche geradezu unanständig, deshalb sind die Volkswirtschaften Marxscher Prägung ja auch so überaus “erfolgreich” (gewesen).

    Aus diesem Grund schlage ich vor, alle (Quassel) Fächer die mit Sozi- beginnen durch betriebswirtschaftliche zu ersetzen. Auch auf Volkswirtschaft als Fach kann verzichtet werden, die Betriebswirtschaft beinhaltet bereits genügend Stoff in dieser Hinsicht.

    Auf Kernkraft der neuesten Generation kann ein Industrieland wie unseres überhaupt nicht verzichten, es sei denn, man nimmt in Kauf, daß dieses Land in weniger als 20 Jahren keine nennenswerte Industrie mehr hat. Die freigesetzten Mitarbeiter werden dann alle Frisöre, Maniküren, Fußpfleger, Windradflügelverschönerer und ähnliches. Damit will ich keineswegs die vorgenannten Beschäftigungen abwerten, sondern fragen, ob die Leute soviel verdienen sich die schönen neuen Elektrokutschen auch leisten zu können. Eher nicht, oder?

  10. 0 Wind X installierter Leistung = ?

    W. Busch wußte es schon:
    Aus der Mühle schaut der Müller, der so gerne mahlen will,
    stiller wird der Wind und stiller, und die Mühle stehet still.
    So geht’s immer wie ich finde, ruft der Müller voller Zorn,
    hat man Korn so fehlt’s am Winde, hat man Wind so fehlt’s am Korn.

    Scheint bei manchen Mitbürgern nach ca. 130 Jahren noch nicht angekommen zu sein.
    Anders läßt sich die Aussage “Wind- und Solarenergie werden zunehmend unsere Energieversorgung übernehmen.” nicht erklären. Und das bezogen auf D, mit einer Sonneneinstrahlung ähnlich Alaskas.
    Die Energiedichte beider Stromerzeuger interessiert einen Fan der sog. “alternativen” Energie nicht & Naturwissenschaft auch nicht.
    Erinnert mich an den Film “Manche mögens heiss”. Ein Millionär macht einem als Frau verkleidetem Mann einen Heiratsantrag. In seiner Not nimmt er seine Perücke ab und gesteht, ich bin ein Mann. ANTWORT: „Well, nobody’s perfect!“
    In welcher Welt lebt man, wenn gesagt wird: “Die noch vorhandenen Vorkommen an Kohle, Öl und Gas müssen unbedingt in der Erde verbleiben.”
    Wir sind weltweit Geisterfahrer mit unserer Energiepolitik & stehen im globalen Wettbewerb.
    Billige Energie ist der Grundpfeiler einer wettbewerbsfähigen Industrie
    Ökonomie & Naturwissenschaft werden den von uns begangenen Irrweg aufzeigen.
    Noch etwas zur Energiedichte-Pfui das ist ja Physik (einige Faktoren nicht berücksichtigt).
    1 Liter Benzin = ca 10 KWh
    5 Liter (Durchschnittsverbrauch PKW) für 100 Km gleich 50 Kwh/100Km
    Fahrleistung im Jahr-20 000 Km = 10 000Kwh = 1 PKW im Jahr.
    Stimmt ja, bis 2020 sollen ja 1 Mil. zugelassen sein. Also 10 000 Kwh X 1 Mil.
    Dann mal ran & Windräder gebaut. Wie sagt unsere Physikerin “Wir schaffen das”

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