Fragile Demokratie: „Deutschland Du mieses Stück Scheiße“

Das etablierte Bündnis aus Politik, Gewerkschaften, Verbänden, Kirchen und vieler Medienleute gegen AfD und Pegida läuft immer wieder in die Antifa-Falle.

Bettina Röhl Direkt

Das etablierte Bündnis aus Politik, Gewerkschaften, Verbänden, Kirchen und vieler Medienleute gegen AfD und Pegida läuft immer wieder in die Antifa-Falle. Die routinierte Dämonisierung neuer Parteien und Bürgerbewegungen ist unpolitisch, ist schändlich und der Sache abträglich.

Wer sich selber und seine öffentlich ausgebreiteten Parolen für politisch erachtet und, gar unter dem Schutzdach der Meinungsfreiheit, der Versammlungsfreiheit, der Demonstrationsfreiheit des Grundgesetzes, in die Öffentlichkeit hinausbrüllt: „Deutschland du mieses Stück Scheiße“ verlangt offenkundig nach seiner eigenen „Alternative für Deutschland“, die er dann aber schuldig bleibt.

Hinter dem schwarzen Antifa-Block die Etablierten

Wer, wie die Antifa, offenbar unfähig ist, seine Alternative für Deutschland, also ein qualitativ anderes Land als die bestehende Bundesrepublik Deutschland auf dem Staatsgebiet der Bundesrepublik, zu formulieren oder auch nur in halbwegs brauchbaren Umrissen zu skizzieren, nimmt realiter nicht am rechtstaatlich demokratischen Meinungsbildungsprozess des Grundgesetzes teil und will solche Teilhabe auch gar nicht.

An der Tete des Aufmarsches einer ziemlich großen Koalition lief am vergangenen Samstag ein sogenannter schwarzer, in jedem Fall komplett unbunter, Block Sturm gegen den Bundesparteitag der AfD, der gerade in einem kommunalen Kongresszentrum in Hannover  über die Bühne ging. So geschehen am vergangenen Samstag. Das Polizeiaufgebot war gigantisch. Den Cordon der Ordnungshüter durchbrach der schwarze Block einmal gewaltsam, die Verhältnisse, nämlich eine Antifa-Blockveranstaltung mit rot-grünem Appendix war ziemlich seltsam.

Mit den leckeren, sattsam bekannten Kampfbrüllern „Deutschland verrecke“, „Deutschland du bist ein mieses Stück Scheiße“ o.Ä. der Antideutschen attackierten die unpolitischen schwarzen Blockflöten der Antifa nach vorne die AfD und nach hinten die ihnen artig folgenden Ko-Demonstranten. Zu der Anti-AfD-Demo „Bunt statt braun“ hatte ein Aktionsbündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Vereinen und Kirchen aufgerufen; angemeldet war eine Demonstration von 5.000. Tatsächlich gekommen sind allerdings nur ca.1.000 Demonstranten, darunter viel Prominenz inklusive des SPD-Oberbürgermeisters der Stadt Hannover, Stefan Schostock, der bei seinem Auftritt auf der Demonstration möglicherweise sein Staatsamt entgegen dem Neutralitätsgebot zu politischer Agitation ge- oder missbrauchte.

Gesichtet wurden Claudia Roth, Hannovers SPD-Chef Alpetkin Kirci, FDP-Ratsherr Wilfried Engelke, Bürgermeister Thomas Herrman,  Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne), und nach allem Anschein auch die Gattin des Ex-Kanzlers Doris Schröder-Köpf. These promis were not amused; sie empfanden sich selber offenbar als deplatziert und empfanden es als gänzlich unangemessen, dass sie quasi als Mitläufer des Antifa-Blockes Selbigem hinterhertrotteten und sich selbst in der ebenfalls hinreichend bekannten Weise von den fanatischen Linksradikalen beschimpfen lassen mussten.

„Unterdessen hat sich Hannovers SPD-Chef Alptekin Kirci über Teilnehmer des Bündnisses “Bunt statt braun” beklagt, berichtet unser Reporter Gunnar Menkens. Es sei “unerhört”, dass aus dem Demonstrationszug heraus demokratische Parteien beschimpft worden seien. Davon sei im Vorfeld nicht die Rede gewesen. Kirci und auch Bürgermeister Thomas Herrmann liefen so in einem Protestzug mit, der unter anderem lautstark kritisierte, dass die Stadt Hannover den AfD-Parteitag nicht verhindert habe. Ohnehin waren die Redebeiträge nicht zimperlich: “Frauke, Du laberst Scheiße”, hieß es, als der Zug am HCC ankam.“ So die HAZ vor Ort.

So ne anständige Antifa-Sause holt eben immer zu einem riesigen Ellerbeker Rundschlag gegen alles und jeden aus. Gegen Kapitalismus, gegen die Bundesrepublik, von der die vielen dort versammelten Sozialhilfeempfänger und für den Kampf der Bundesregierung gegen Rechts Alimentierten allerdings prächtig leben. Natürlich geht’s auf solchen Happy-Hour-Demos von Schwarzen Blöcken auch immer um ausgemachte Frauenfeindlichkeit, ausgemachte Homophobie, ausgemachte Xenophobie, Islamophobie und was das Demoherz sonst noch begehrt. Dabei ist es ein Selbstgänger, dass die etablierten Nachläufer von SPD, Grünen und die anderen von den Geisteskönigen der Antifa selber als Teil des Deutschlands betrachtet werden, das die Autonomen gern als „mieses Stück Scheiße“ titulieren.

Die Groko bedient sich linksradikaler Büttel

Wer sich des fanatischen Linksradikalismus als Büttel seiner eigenen Politik bedient, wie es die Berliner Groko inklusive der Grünen und der Linkspartei de facto tut, soll sich nicht pikiert hinstellen und allzu heuchlerisch beklagen, dass sie selber, nur graduell abgespeckt, ebenfalls als kapitalistisch, rassistisch und so weiter attackiert würden.

In einem Punkt verdient das offiziöse Lager der oberen 10.000 in der Bundesrepublik massive Kritik, die nicht nur den Politikern und den Medien, sondern auch den Vertretern der Verbände, der Kirchen usw. gilt: Der furchtbare Versuch mit der Vokabel „Antisemitismus“ jedem, der einem nicht passt, anzudichten, dass er antisemitisch handelte oder eingestellt wäre, und also mit dem Antisemitismusvorwurf herumzufuhrwerken, wie es auch das Bündnis „Bunt statt braun“ exemplarisch wiederholte, ist als das zu bezeichnen, was vorgeblich gegeißelt werden soll. Der Antisemitismus blüht im linksradikalen Lager, das auch zunehmend mit dem islamistischen Lager kokettiert, in dem bekanntlich auch Antisemitismus eine Rolle spielt, ein Antisemitismus, der von den Gewaltigen der Bundesrepublik immer wieder aktiv geduldet wird.

Die Parole „Bunt statt Braun“ könnte nach einer neuen Rechtsprechung, die die bloße Worthülse „Nazi“ mindestens ohne Konkretisierung als tatbestandliche Beleidigung immer wieder in Einzelfällen unter Strafe gestellt hat, problematisch sein. „Braun“ ist ein klassisches Synonym für Nazitum, allemal im Kontext „Bunt statt Braun“.

Kommen wir zu dem sehr wichtigen Medienecho: Der Berliner Tagesspiegel weist darauf hin, dass die allgemein übliche Dämonisierung der AfD (und wohl auch der Pegida-Bewegung) prima facie den für braun erklärten Bewegungen nicht geschadet, sondern im Zweifel genutzt hätte.

Der Tagesspiegel-Kommentator fordert die argumentative Auseinandersetzung und Unschädlichmachung von AfD & Co und hält deswegen abstrakte Verböserungen der AfD für kontraproduktiv. Allerdings ergeht sich auch der Tagesspiegel-Kommentar selber in seinen eingestreuten, wie Tatsachen verkauften eigenen Verböserungen der AfD.

Die Dämonisierung

Wie in sich zerrissen und widersprüchlich die Dauerreaktion auf die AfD in den meisten deutschen Redaktionen ist, lässt sich aktuell beispielhaft an der FAZ ablesen. Vor kurzem reiste FAZ-Online-Chef Matthias Müller von Blumencron nach Dresden, um sich ein eigenes Bild von einer Pegida-Demo zu machen. Natürlich weiß Müller von Blumencron, was von ihm erwartet wird. Unter dem blumigen Titel: „Pegida: Aus diesem Schoß kann etwas kriechen“, fasst er seinen Eindruck so zusammen:

„Die Pegida-Versammlungen sind vor allem verbale Grenzverletzungen. Selten gibt es Randale, oft geht es geradezu penibel ordentlich zu. Denn Ordnung ist es, was die meisten Pegidisten vor allem wollen, Ordnung in einer Welt, die nur noch bedingt zu ordnen ist. Aber wo führen diese wöchentlichen Hass-Predigten auf dem Theaterplatz hin? Wenn hier Montag für Montag Redner wie Tatjana Festerling auftreten, das Maschinengewehr der Bewegung?“

Gern hätte man aus dem Munde von Müller von Blumencron, der vom „Sturmgeschütz der Demokratie“, dem Spiegel, kommt, ganz undämonisierend gehört, worin die MG-Salven und die „Hass-Predigten“ von Pegida denn nun bestehen und zwar in einer Form, die eine argumentative Auseinandersetzung erlaubt. So wirkt der ganze Text von der Überschrift bis zum Schlusssatz wie das Geunke des besorgten Bürgers Müller von Blumencron.

Sieht man das Ganze im Kontext der aktiv seit Jahrzehnten geduldeten verbalen und tätigen Ausfälle des fanatisch linksradikalen Milieus, die ihr „Nie wieder Deutschland“, ihr „Deutschland verrecke!“  und „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“, wie jetzt wieder in Hannover auf Antifa-Demonstrationen über die mitgeführten Lautsprecherwagen grölen und zwar als Handlungsanweisung  gemeint, stellt sich die Frage, wer die „Hass-Predigten“, ein Wort, das aus anderem Zusammenhang herausgerissen ist, auf die Spitze treibt.

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Kommentare {60}

  1. Sehr guter Artikel Fr. Röhl!
    Wie kann es sein, dass diese Linken Wörter brüllen, die meines Erachtens verfassungswidrig sind, und niemand hält sie auf. Ebenso stammen diese Wortbildungen ja auch noch aus dem Naziregime. Andere werden dafür sofort verklagt, siehe Pirincci.
    Und diverse Politiker rennen da hinterher, um im Nachhinein so zu tun, als hätten sie das nicht gewusst. Von Roth habe ich eh nichts anderes erwartet, aber die Mitläufer muss man sich für die nächsten Wahlen auch merken.
    Unser demokratischer Rechtsstaat hat sich verabschiedet, und was besonders besorgniserregend ist, rechts scheint unter einer anderen Flagge daher zukommen.

  2. Die Antifa ist die 5. Kolonne, gewaltbereit und von der Linkspartei, den Grünen, der SPD, und last but not least, des DGB finanziert. Und mit einem Reisebüro ausgestattet, kommen diese bezahlten Maul- und Straftäter per Bus und Tagespauschale zu den Tatorten, wo sie friedlich Demonstrierende auch körperlich angreifen und dabei ihr obligatorisches “Deutschland verrecke” plärren. – Kommt mal ein Straftäter vor Gericht, darf er mit anwaltlichem Beistand hoffen – finanziert von den oben genannten Parteien und auf ein mildes Urteil hoffen.

  3. Fassen wir also mal zusammen: zu einer Veranstaltung der rotlackierten SA kommen statt der erwarteten 5000 nur 1000 Teilnehmer. Das Establishment verführt eine alberne Komödie nach dem Motto “Wenn wir gewusst hätten, mit wem zusammen wir da demonstrieren…”, als wüssten sie das nicht. Nicht zuletzt alimentieren sie dieses Pack (hier ist der Begriff wirklich mal angebracht) jedes Jahr großzügig mit unseren Steuergeldern.
    In Bezug auf AfD und Pegida veranstalten sie eine beispiellose Hetzkampagne ohne jegliche Differenzierung, dumpf und primitiv, erheiternderweise mit dem Etikett “Kampf gegen dumpfe Hetzer”, und merken selber nicht einmal, wie sehr sie sich damit selber unglaubwürdig machen. Dabei ist die FAZ kaum noch von der BILD zu unterscheiden.
    Nicht nur die Politik (Kapitulation des Rechtsstaats), auch die Journaille missachtet alle journalistischen Standards einer offenen Gesellschaft (Objektivität, Neutralität, Sachlichkeit, Recherche, Selbstachtung usw.), die von Vorkämpfern der demokratischen Gesellschaft in langwierigen, blutigen Kämpfen erstritten wurden, als sei es ein schmutziger Putzlappen.
    Das lässt nur einen Schluss zu: Verzweiflung, Panik angesichts der anbrechenden Götterdämmerung. Führerbunker ’45, DDR ’89. Das Establishment weiß, dass das Spiel verloren ist. Man rafft noch schnell zusammen, was rumliegt, versucht noch ein paar letzte Schäfchen ins Trockene zu bringen und ein wenig Zeit zu gewinnen, damit der eigene Allerwerteste (anscheinend das einzige, was diesen Herrschaften noch irgendetwas bedeutet) zumindest gerettet werden kann.
    Nur eines verstehe ich nicht: man sieht, ahnt und weiß, dass man mit dieser hirnverbrannten Handlungsweise AfD und Pegida eher noch stärkt, anstatt sie zu schwächen. Schließlich sind alle diese Leute ja nicht dumm. Warum dann das Ganze?

  4. Neulich in Hannover: In der Szene-Kneipe “Wolf” im bunten Stadteil Linden (Empfehlung!) veruchte ich zwei sehr jungen Galerie-Unternehmern (Künstlern) zu erklären warum ich AfD wählte, und warum die “Wir schaffen das”-Willkommenskultur-Propaganda mir als ein Verrat an Deutschland, seinen Kindern und Enkeln erschiene.

    Nach kurzem Intermezzo bekam ich innerhalb von 5 Minuten ein “Du hast bestimmt auch was gegen Juden” entgegengeschmettert. Ich schüttelte schockiert den Kopf, lachte, und forderte den Idioten bloß auf sich nur zu schämen.

    AUTOBAHN – Menschen wie ich, die ganz genau wissen daß sie keine Hasser, Diskriminierer und/oder Rassisten sind, sollten sich bloß niemals mehr auf diese Unverschämtheiten der AUTOBAHN-Fraktion einlassen, sich also derart Niederträchtigen und/oder Verirrten gegenüber niemals in Erklärungs- und Selbstrechtfertigungsausführungen “retten” wollen, denn mit “Ich habe ja nichts gegen XXX aber…” hat man diesen lausigen Trotteln schon recht gegeben.

    Der junge Mann hat sich wirklich höflich von mir verabschiedet nachdem ich ihm noch wiederholt klarmachte, daß ich gar NICHTS persönlich gegen ihn hätte, aber daß ich ihn politisch für einen totalen Naivling und für grausam anti-demokratisch politisch verirrt hielte.

    Bin gespannt auf das nächste Treffen, man kann ja einfach auch mal nur Billard spielen, OHNE politisch aufgeheizt zu diskutieren und sich respektieren lernen…

  5. Bei dem Thema sachlich und nüchtern zu bleiben ist nicht leicht; umso mehr Achtung habe ich für diese ruhige, distanzierte und klare Darstellung der Dinge. Die FAZ hat allerdings schon Anfang des Jahres den Boden des seriösen Journalismus verlassen, als ihr Herausgeber Kohler gewaltlose “Lügenpresse”-Rufer in eine Reihe mit den Charlie-Hebdo-Mördern stellte. Das war deswegen eine bodenlose Frechheit, weil dadurch eine Selbststilisierung zum heldenhaften Märtyrer und Opfer erfolgte, obwohl niemand bei der FAZ sein Leben wie die Hebdo-Mitarbeiter riskieren würde. (Wären Bäckereien oder die Abfallwirtschaft Ziel solcher Rufe gewesen, er hätte sich nicht zu so etwas verstiegen.) Hierin zeigt sich nicht nur die Abgehobenheit vieler Journalisten, sondern auch Denkmuster, die dem “Kampf gegen Rechts” entsprechen. Da “rechts” mit “Hitler” gleichgesetzt wird, kann sich jeder Kämpfer gegen Rechts als Stauffenberg fühlen, der unter Einsatz seines Lebens gegen das Böse kämpft, obwohl er nur vor dem Computer sitzt und bei einem Gläschen Rotwein in die Tasten haut. Damit diese Selbstinszenierung, für die v.a. Journalisten und Möchtegern-Politaktivisten anfällig sind, funktioniert, muss man zwangsweise dem Gegner Gewaltaffinität und ein (fast) nie dagewesenes Gefahrenpotential unterstellen. Daher denke ich auch nicht, dass die betreffenden Personen damit wieder aufhören können. Zu tief sind sie verstrickt in ihre Denkmuster und Märchen. Da ich ehrlich sein möchte habe ich zu sagen, dass ich an einem Dialog nicht (mehr) interessiert bin. Es wird darauf hinauslaufen, dass entweder die eine Seite absichtlich oder unabsichtlich die BRD zerlegt, oder die andere Seite genügend Menschen überzeugt und an die Macht kommt, also Deutschland politisch irgendwo zwischen Großbritannien und Polen zu verorten wäre, was aus meiner Sicht das geringere Übel wäre, jedenfalls Raum für irgendeine Zukunft lässt. Echte Lösungen wir die jetzt herrschende Klasse nie anbieten können, denn sie selbst ist das Problem, ebenfalls in der Form von Denkweisen. “Wir können das nicht tun, Europa muss das tun” usw. Dieses politische Personal will Deutschland gar nicht regieren, es will noch nicht einmal, dass es als Staat bestand hat, sondern es will nur ein Territorium auf der Erdoberfläche verwalten, ohne dass es je für Fehler in Haftung genommen würde. Alles, was sich im Bundestag tummelt, steht programmatisch für die Selbstaufgabe Deutschlands, und dem geht die Selbstaufgabe des politischen Willens voraus.

  6. Tja – die FAZ kann man einfach nicht mehr lesen. Wie andere ehedem seriöse Zeitungen auch.
    Letztlich ergibt sich die Frage: Wer ist für diesen Niedergang von Toleranz und grundgesetz-konformen Meinungspluralismus unter dem Deckmantel von vorsätzlich falsch verstandener “Toleranz” verantwortlich?

    Und da haben wir ihn wieder, den bösen Verdacht: “Merkel ist womöglich Honeckers Rache an Kohl, der CDU und der Bundesrepublik…”.

  7. Der Zastrow Artikel in der FAZ ist mir ebenfalls als erneutes und bedrückendes Machwerk hetzerischer Denunzierung in Erinnerung geblieben. Niemand hetzt koordinierter und konsequenter als die, die mit der Gesinnungsroute überall Hetze detektieren wollen, SELBSTREFLEXION gibt es nur noch in einem Paralelluniverum.

  8. AfDler haben bei einer ihrer letzten Demonstrationen auf die Verleumdung “Nazis raus”, die ihnen vielfach aus den Mündern von linksideologisch verblendeten, geistig minderbemittelten Schreihälsen der Antifalogen in der unvermeidlichen “Gegendemonstration” entgegenschallte, mit den Rufen geantwortet: “Nazis raus, Nazis raus, Nazis raus…!” Der folgende Moment der Stille, der dem Umstand der Überraschung geschuldet war, dürfte wohl nach langer Zeit das erste Zeichen für Reflexion unter den Gegendemonstranten gewesen sein. Zu mehr reichte der Intellekt leider nicht. Deshalb ist davon auszugehen, dass dieser linksfaschistische, hasserfüllte Mob weiter polizeilich nahezu ungehindert und heimlich und schadenfroh begrüßt von den sog. Demokraten in den Altparteien die Funktionäre der AfD tätlich angreifen, ihr Eigenum zerstören und Wirte einschüchtern wird zwecks Verhinderung der Vermietung von Veranstaltungsräumen an die AfD. Derartige Handlungen gibt es bei der ständig diffamierten AfD nicht. Im Gegensatz zu den Antifalogen steht sie auf dem Boden des Grundgesetzes und wird in Bälde wohl nur noch die einzige Partei sein, die es noch wagt, unsere Verfassung mit den verbrieften Grundrechten für alle Bürger mutig zu verteidigen. Raten Sie also, wer die wirkliche Gefahr für die Republik ist? Ich mache es einfach: Die AfD ist es nicht!

  9. Links und Rechts haben sich in den letzten Jahren so massiv verschoben, dass die ersten Linken nun Rechts wieder raus kommen.

    Die AfD steht Heute auf Positionen der CDU/CSU.

    Die SPD eifert der KPD nach, und die ganz Linken haben sich zu Rot-Faschisten gewandelt…….

  10. @Jens SCHNIDT 7:34

    Ich hatte mich eher auf die offen gewaltbereiten Schreihälse unter diesen Leuten bezogen.

    Bezüglich der, eher mit einem intellektuellen Bonus zu versehenden, Vertreter bei den Jusos, stimme ich Ihnen zu.

    Diese Leute lässt die SPD gewähren, auch wenn die noch so unappetitlich daherkommen, weil diese Truppe in Ihrer pubertären Ankündigung, die Welt einzureißen und dann neu aufzubauen, hilft, den Kampfauftrag nicht nur der SPD sondern gleich der ganzen GROKO zu erfüllen.

    Nämlich gegen den politischen Gegner vorzugehen.

    Das ist alles genauso lächerlich wie die Aktionen der FDJ in der DDR, die deklariert als Kampfreserve der SED, die Westantennen von den Dächern geholt hat.