Nach sexuellen Übergriffen in Köln: Medienversagen gefährdet den sozialen Frieden

Meinungsführer-Medien verschweigen den Gewalt-Skandal nordafrikanischer Banden am Kölner Hauptbahnhof. Polizisten beklagen die Untätigkeit der Justiz.

Christian Mueller / Shutterstock.com
Christian Mueller / Shutterstock.com

Es ist schon fast bemerkenswert, dass eigentlich keine Betrachtung eines bestimmten Teilaspektes in der Flüchtlingsfrage ohne saftige Medienkritik auskommt. Stets steht auf der einen Seite die Auseinandersetzung mit dem spezifischen Aspekt selbst und auf der anderen die Kritik an der medialen Berichterstattung zum jeweiligen Thema. Die Flüchtlingskrise – das ist mir schon früh bewusst geworden – muss mehr als die meisten anderen Themen stets aus diesen beiden Perspektiven betrachtet und analysiert werden.

Kritik an der Politik geht hierbei immer auch einher mit Kritik an der hiesigen Medienlandschaft. Ich muss wohl nicht extra betonen, dass das für mich als Menschen, der ebenfalls journalistisch tätig ist, besonders ärgerlich erscheint und das nicht zuletzt auch und vor allem aus dem Grund, dass, wann immer man denkt, es könne eigentlich nicht schlimmer, stümperhafter oder gefühlt mutwillig desinformierender berichtet werden, die deutsche Presselandschaft immer noch einen draufsetzt.

Nichts hören und sehen wollen?

Ein solcher Fall des Desinformierens oder eben im Falle der etablierten überregionalen Medien gar nicht Informierens stellen für mich die Vorkommnisse rund um den Kölner Hauptbahnhof in der Nacht zum ersten Januar dar. 40-50 Männer sollen dort in der Silvesternacht zahlreiche Frauen massiv sexuell belästigt haben. Der Tathergang sowie die Gründe bleiben auch jetzt noch weitgehend unklar. Inzwischen weiß man jedoch wohl, dass die Polizei in der besagten Nacht zunächst eine Meldung erhielt, nach der sich am Kölner Hauptbahnhof 400 Ausländer eine Schlägerei lieferten. Als die Beamten den Einsatzort erreichten, trafen sie jedoch auf knapp 2.000 Personen, die sich gegenseitig mit verbotenen Böllern und Raketen beworfen haben sollen. Die Domtreppe Richtung Norden sollte daraufhin geräumt werden. Im Zuge dieses Einsatzes meldeten sich dann kurz nach Mitternacht die ersten Frauen bei den Polizeibeamten. Allesamt vollkommen aufgelöst, berichteten sie von massiven sexuellen Übergriffen. So wurde u.a. einer 20-jährigen Stuttgarterin der Slip vom Körper gerissen. Zudem sei sie am Unterkörper unsittlich berührt worden. Man mag und kann sich diese Szenen kaum vorstellen.

Die ersten Berichterstattungen kurz nach der Silvesternacht waren indes – und das ist nach der Kürze der Zeit durchaus verständlich – in Sachen Informationsgehalt deutlich spärlicher bestückt. Schnell kursierten jedoch bereits die ersten „Augenzeugenberichte“ im Internet, nach denen die Täter allesamt arabisch ausgesehen und arabisch gesprochen haben sollen. Schnell wurde im Zuge dessen der Verdacht laut, es handele sich um Flüchtlinge bzw. Asylbewerber. Natürlich sollte man mit solchen Informationen zunächst vorsichtig umgehen, dennoch erhärtete sich der Verdacht zunehmend.

Den Medien indes waren zunächst keinerlei Informationen zu den Tätern zu entnehmen, was vor allem aufgrund der Tatsache merkwürdig erschien, als die Polizei Köln fast zeitgleich Sonderermittlungen einleitete, im Zuge derer sie via Internet dringend um die Mithilfe der Bürger bei der Aufklärung dieses Falles bat. Natürlich richtete man sich da vor allem an Augenzeugen, die sich sicherlich auch ohne mediale Hilfe an das ein oder andere erinnern konnten, aber eine Fahndung ohne Täterbeschreibung und Informationen der Medien über die Täter erschien mir doch vollkommen neu und sehr seltsam. Auch könnte man sich fragen, weshalb es gerade an Plätzen wie Bahnhöfen eine massive Kameraüberwachung gibt, wenn sie dann offensichtlich nicht zur näheren Täterbeschreibung genutzt werden kann, aber das ist ein anderes Thema.

Der Kölner Domplatz in Bandenhand?

Gestern dann, gut drei Tage nach den Geschehnissen in Köln berichtete der Express erstmals darüber, dass es sich bei den Tätern um eine Großgruppe nordafrikanischer Asylbewerber handelt, die den Bereich rund um den Kölner Hauptbahnhof schon seit geraumer Zeit fest im Griff haben solle. So erzählte mir ein guter Freund aus Köln, der sich als Eventveranstalter in der Kölner Szene und im Kölner Nachtleben gut auskennt: „Es ist bekannt, dass die Afrikaner auf dem Domplatz den kompletten Drogenmarkt in der Hand haben.“ Aus den Asylbewerberheimen würde man ständig neue Männer für das Geschäft am Domplatz rekrutieren.

Schon 60 Strafanzeigen - hohe Dunkelziffer
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Berichten des Express zufolge würden viele der Männer morgens Autoaufbrüche begehen, mittags Drogen verkaufen und Abends als Taschendiebe durch die Altstadt ziehen. Meist seien sie mit Messern bewaffnet und würden keinerlei Skrupel zeigen. Bei den Asylbewerbern handele es sich ferner weder um Kriegsflüchtlinge noch politisch Verfolgte, weshalb die Polizei nicht verstehe, warum man in diesen Fällen nicht konsequent abschieben würde. Viele von ihnen kämen auch nicht direkt aus ihren Heimatländern, sondern seien über Spanien und Frankreich, wo sie ebenfalls eine Zeit lang gelebt hätten, eingereist. Dazu ein Zivil-Ermittler: „Sie wissen genau, dass ihnen in Köln nichts passiert. Die Justiz ist lasch und ihre Asylverfahren ziehen sie mit juristischen Tricks in die Länge.“ Der Kölner Barszene in den angrenzenden Gebieten sind die Täter, die auch hier immer wieder unangenehm auffallen ebenfalls seit Längerem bekannt (dazu mehr im kommenden zweiten Teil dieser Serie).

Da die jungen Frauen nicht nur sexuell belästigt, sondern auch zum Teil ihrer Wertsachen beraubt wurden, ist bis dato nicht festzustellen, inwiefern die sexuellen Übergriffe lediglich als Ablenkungsmanöver gedacht waren bzw. inwiefern Rückschlüsse auf jeweilige kulturelle Einflüsse erlaubt sind. Zweifelsohne würde ich mich auch ohne kriminelle nordafrikanische Asylbewerber als Frau nachts nicht alleine an einem Bahnhof aufhalten. Und dennoch erinnert dieser Vorfall in seiner Intensität, Ungeniertheit und maßlosen Respektlosigkeit gegenüber Frauen, die wirklich nicht anders behandelt wurden als Freiwild, an Zustände, wie man sie sonst nur aus Ländern wie Tunesien und Libyen während des arabischen Frühlings oder Indien kennt, wo die sogenannte „Rape Culture“ weit verbreitet ist. Dass solche Szenarien auch hier mittlerweile möglich erscheinen, bestätigt mich als Frau nur einmal mehr in der Auffassung, dass die massive Zuwanderung durch Flüchtlinge aus patriarchalisch geprägten, muslimischen Ländern vor allem zu Lasten der hier lebenden Frauen gehen wird. Für mich als feministisch denkende, selbstbewusste junge Frau, die ihre Freiheit über alle Maßen schätzt, ein Horrorszenario.

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Kommentare {179}

  1. […] Deutlich konkreter war der ebenfalls verlinkte Artikel Nach sexuellen Übergriffen in Köln: Medienversagen gefährdet den sozialen Frieden von Anabel Schunke. Meedia-Autor Stefan Winterbauer scheint der Artikel gar nicht gefallen zu […]

  2. Versagen und Versager/Verraeter kann man sehr leich auf verschiedenen Ebenen ausfindig machen!
    Die Opfer und wahrscheinlich die Polizisten vor Ort haben sich gar nichts vorzuwerfen. Verursacherin sitzt im Kanzleramt, nicht nur wegen der offenen Grenzen sondern weil sie die verbreitete Gesetzlosigkeit in Umgang mit Kriminalitaet und auch mit Migration nicht schon vor Jahren energisch bekaempft hat. Nein sie liess diese Errosion zu, sie gab nach um eigene Macht mit Hilfe der Linken und Gruenen zu erhalten!

    Meiste Medien dienen nur bereitwillig und sind voll unterwandert von kleinen jungen Dummkoepfen, Karrieristen, linken und gruenen Aktivisten und natuerlich Versagern. Erfahrene, gestandene Journalisten gibt es auch wie wir sehen! Es sind aber viel zu wenige die Mut haben.

  3. Eine interessante mediale Wendung. Ab 2.1.16 haben sich die ARD-Anstalten (abgesprochen?) dafür entschieden, daß diese Niedertracht gegen Frauen gar nicht geht. Und seither erleben wir auch tatsächlich einen medialen Tsunami. MERKE: Polizei, Verwaltung, Gerichte, Politiker müssen ihre mediokre Verniedlichungsstrategie gegenüber der Islamkultur aufgeben, wenn die starke ARD ( WDR, ZDF usw) es will. Dort sitzt Macht. Eine Macht, die bis jetzt stets PRO ISLAM manipuliert hat. Wachen die jetzt endlich auf ?

  4. Gut beobachtet. Zum Glück gibt es soziale Medien, denn die Garanten der Meinungsvielfalt, die mittels Zwangsgebühr finanzierten öffentlich rechtlichen Medienanstalten mussten erst überlegen ob und wieviel von der Wahrheit man dem Zuschauer zumuten darf. Deshalb haben Sie auch auf Augenzeugenberichte verzichtet und stattdessen Politiker in Berlin befragt. Eine Schande für die 4. Gewalt. Eine gute Gelegenheit die Zwangsfinanzierung in Frage zu stellen. Übrigens bei T-online gibt es Augenzeugenberichte !

  5. Einseitige Berichterstattung gerade der Leitmedien richtet großen Schaden an und ist zunächst ein grober journalistischer Verstoß. Da die Chefredakteure aber keine Amateure sind, bleibt nur die Erkenntnis, dass sie bei heiklen Dingen wohl massiv unter Druck gesetzt werden.. Die Parteien, die in den Gremien zB. des Fernsehens sitzen, gucken nach oben, und wir bekommen dann zu sehen und hören, was wir gefälligst zu denken haben. Pferde tragen Scheuklappen, damit sie nur in die vorgegebene Richtung schauen.

  6. Dies wartet darauf, von DIE WELT genehmigt zu werden.
    Schwarze Listen bei Zeitungen, bei Sendern, bei den Geheimdiensten sind doch nicht mehr von der Hand zu weisen. Gibt es auch bereits Vorkehrungen für Lagereinweisungen für Bürger, die sich gegen diese Politik der verantwortungslosen Politiker wehren? Oder will man diese in der Psychatrie verschwinden lassen ? Diesem Staat kann man langsam jede Schlechtigkeit zutrauen.Jeden Tag kommen noch immer tausende Scheinasylanten und Wirtschaftsflüchtlinge in unser Land. Die Kosten gehen in die hunderte Milliarden, die die deutsche Bevölkerung und die hier lebenden friedlichen Ausländer erarbeitet haben.Merkel hat Hunderttausende unkontrolliert in unser Land gelassen und wir müssen es jetzt ausbaden. Zensiert werden diese Kommentare wieder, wie es WELT , ZEIT ONLINE usw. schon mit hunderttausendenden Leserkommentaren gemacht hat, die nicht auf Linie sind.

  7. Sehr geehrte Kollegin,

    die Sache mit dem Slip können Sie nicht so stehen lassen, weil sie den Eindruck erwecken, die Frau wäre der Jahreszeit entgegen völlig unangemessen gekleidet gewesen, nämlich hochsommerlich und damit “selber schuld”. Entweder entspricht das der Wahrheit oder ihr wurde die Strumpfhose oder die Hose vom Leib gezerrt und zerrissen, dann schreiben Sie das aber bitte auch!

    Ich finde es beschämend, dass Sie als Frau hier in diesem bitteren Zusammenhang die Formulierung verwenden, “sich nachts allein auf einem Bahnhof herumtreiben”. Die Frauen sind auf dem Heimweg gewesen, an Silvester, wo sich in einer Großstadt ziemlich viele Menschen auf den Heimweg machen nach Mitternacht. Was soll dieser Jargon, herumgetrieben haben sie sich sicherlich nicht. Und möglicherweise sind sie zu zweit oder zu dritt gewesen, das wissen Sie doch gar nicht, Frau Schunke, möglicherweise haben sie nichts von den seit Monaten andauernden Zuständen rund um den Kölner Hauptbahnhof gewusst, weil sie von auswärts kamen und waren der Annahme, dort sei ausreichend Polizei, Überwachung etc. Ich meine, es ist immerhin Köln, da würde ich ausreichend Sicherheit vermuten. Den Frauen ist absolut nichts vorzuwerfen!

    Mit freundlichem Gruß aus Berlin!

    Saskia Fischer

  8. “Viele von ihnen kämen auch nicht direkt aus ihren Heimatländern, sondern seien über Spanien und Frankreich, wo sie ebenfalls eine Zeit lang gelebt hätten, eingereist. Dazu ein Zivil-Ermittler: „Sie wissen genau, dass ihnen in Köln nichts passiert. Die Justiz ist lasch und ihre Asylverfahren ziehen sie mit juristischen Tricks in die Länge.“

    Hier liegt ein jahrelanges Versagen der Medien, auch der Justiz vor,
    welches systematisch “ausgeblendet” wurde und immer noch wird:
    http://www.focus.de/politik/deutschland/tania-kambouri-beleidigungen-und-gewalt-streifenpolizistin-schildert-ihren-schockierenden-alltag_id_4993177.html

    Es nun auf die Kanzlerin und ihr “wir schaffen das” zu reduzieren,
    zeigt an, wie Meinungen und Ansichten weiterhin erfolgreich “andressiert” werden.

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