Aktuelle Einwanderungskrise: Bürger an Oberbürgermeister

Der Bürger rechnet seinem OB vor: Beim Anhalten der Zuwanderungsdynamik über 2016 wird die männliche deutsche Bevölkerung in Filderstadt in entscheidenden Alterskohorten zu einer Minderheit werden. Umgekehrt wird der Frauenanteil viel zu gering sein, um quer durch die Bevölkerung Eheschließung und Familiengründung zu ermöglichen, mit entsprechend destabilisierenden Effekten auf das Zusammenleben.

Filderkraut
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Aktuelle Einwanderungskrise                              Filderstadt, 24.1.2016

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

mit Entsetzen entnehme ich dem Amtsblatt vom 22. Januar, dass bis Ende des Jahres rund 2.400 Einwanderer in unserer Stadt aufgenommen werden sollen. Die im Amtsblatt vom 7. August 2015 ursprünglich genannte Prognose von 567 Personen hat sich damit innerhalb von nur fünf Monaten mehr als vervierfacht.

Der Bevölkerungsstatistik (1) entnehme ich, dass Filderstadt aktuell ca. 44.700 Einwohner hat, darunter 22.000 Männer. In der Altersgruppe von 18 – 30 Jahren leben ca. 3.400 Männer in Filderstadt, unter ihnen ca. 20% Ausländer (nach dem Zensus 2011, d. h. ohne Berücksichtigung des geplanten Zuzugs). Die aktuelle Anzahl männlicher Deutscher in der Altersgruppe von 18 – 30 Jahren dürfte daher bei etwa 2.700 Personen liegen.

Meine Kinder besuchen die Grundschule in Plattenhardt und, soweit noch benutzbar, die Anlagen der Sportvereine im Bereich Weilerhau. Ich entnehme daher meiner persönlichen Beobachtung, dass die dort untergebrachten Personen nahezu ausnahmslos Männer in der genannten Altersgruppe 18 – 30 Jahre sind. Der allgemeinen Berichterstattung entnehme ich zudem, dass offenbar nicht davon ausgegangen wird, dass ein nennenswerter Teil dieser Personen unsere Stadt in absehbarer Zeit wieder verlassen wird. Im Gegenteil scheint sich ein weiterer, ungebremster Zuzug anzudeuten, möglicherweise noch verstärkt um einen späteren Familiennachzug, bei dem vermutlich ein Multiplikationsfaktor von deutlich mehr als drei anzusetzen wäre.

Es ergibt sich aus diesen Fakten zwingend, dass die geplante Zuwanderung nach Filderstadt zu einer unverantwortlichen Deformation der Bevölkerungspyramide führen wird. In der Gruppe der jungen Männer wird der Anteil der Ausländer innerhalb von wenigen Monaten auf nahezu 50% hochschnellen. Bei einem Anhalten der Zuwanderungsdynamik über das Jahresende 2016 hinaus wird die männliche deutsche Bevölkerung in Filderstadt, wie auch in vielen anderen Städten unseres Landes, in entscheidenden Alterskohorten zu einer Minderheit werden. Umgekehrt wird der Anteil der Frauen viel zu gering sein, um quer durch die Bevölkerung eine Eheschließung und Familien-gründung zu ermöglichen, mit entsprechend destabilisierenden Effekten auf das Zusammenleben.

Selbst bei allem guten Willen der aufnehmenden Bevölkerung: Es liegt auf der Hand, dass die gesellschaftliche Integration einer so dramatischen Zuwanderung schlicht ein Ding der Unmöglichkeit ist. Sollte die angekündigte Aufnahme von 2.400 Zuwanderern tatsächlich stattfinden, wird damit faktisch der gesellschaftliche Grundkonsens und das friedliche Zusammenleben der Menschen aufgekündigt. Dies gilt umso mehr, als dass große Teile der Zuwanderer Kulturkreisen entstammt, die unser freiheitlich-demokratisches Wertesystem, insbesondere im Hinblick auf Meinungspluralismus, Toleranz und Gleichberechtigung der Geschlechter, nicht teilen. Diese Zuwanderer werden sich, angesichts ihrer zahlenmäßigen Stärke, weder freiwillig an unsere Grundwerte und unsere Sprache anpassen, noch wird die deutsche Gesellschaft die Kraft haben, ihnen diese Anpassung abzuverlangen oder notfalls die Ausweisung durchzusetzen. Vielmehr wird bei Fortsetzung der aktuellen Politik die Bildung von Parallelgesellschaften im Herzen unserer Stadt, mit allen negativen Begleit-erscheinungen gerade im Hinblick auf die öffentliche Sicherheit, unausweichlich sein. Nationale und ethnische Konflikte anderer Völker, und nicht zuletzt Antisemitismus werden importiert und auf unseren Straßen ausgetragen werden. Auch wenn die Fürsprecher der Zuwanderung von guten Motiven geleitet sein mögen: Es entspricht nicht der christlichen Nächstenliebe, ein intaktes und friedliches Gemeinwesen einer solchen Zukunft entgegenzuführen.

Angesichts dieser besorgniserregenden Situation möchte ich Sie dringend bitten, im Interesse der Bürger Filderstadts die Aufnahme weiterer Zuwanderer strikt abzulehnen.

Bitte führen Sie sich vor Augen: Nahezu alle Einwanderer reisen aus sicheren Drittstaaten ein und sind daher nicht an Leib und Leben bedroht. Ihre Einreise ist aus humanitärer Perspektive unnötig und steht in Widerspruch zu Artikel 16 des Grundgesetzes und §18 des Asylgesetzes. Sie ist damit faktisch illegal und nur deshalb möglich, weil die Bundesregierung sich in einem beispiellosen europäischen Alleingang entschieden hat, den Vollzug geltenden Rechts auszusetzen. Erstmals seit der Gründung der Bundesrepublik befinden wir uns damit in einer Situation schwerwiegenden Staatsversagens. Anweisungen der Exekutive, die durch kein Gesetz und kein Parlament legitimiert sind, werden „von oben nach unten durchgereicht“ und letztlich von Städten und Gemeinden wie nicht zuletzt auch Filderstadt umgesetzt. Die Situation erinnert an die Weimarer Republik, und ihr muss Einhalt geboten werden, bevor die Entwicklung endgültig unumkehrbar wird.

Denn eines ist sicher: Für die sich anbahnende, tektonische Verschiebung der Grundparameter unserer Gesellschaft – auch wenn sie in lapidare Worte wie „Deutschland wird sich ändern“ (Angela Merkel) bzw. „Filderstadt wird sich ändern“ (Christoph Traub) gekleidet wird –, hat kein politischer Akteur die notwendige demokratische Legitimation. Schon gar nicht kann und darf eine solche Verschiebung einfach auf dem Verwaltungswege dekretiert werden!

Bert Brecht wird das Diktum zugeschrieben: „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“.

Bitte machen Sie sich diesen Satz zu eigen, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister. Erkennen Sie Ihre Pflicht gegenüber dem Rechtsstaat, den Menschen Filderstadts, und nachfolgenden Generationen. Werden Sie nicht, unter Berufung auf formale Dienstwege und Zuständigkeiten, zum ausführenden Organ einer Unrechtspolitik. Es reicht nicht aus, Herr Traub, einen von oben diktierten Notstand zähneknirschend, aber letztlich doch professionell zu exekutieren. Ihre Bürger erwarten mehr von Ihnen: Setzen Sie ein Signal. Sagen Sie „nein“. Treten Sie öffentlichkeitswirksam zurück, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. Wahren Sie Demokratie und Anstand, indem Sie die verhängnis-volle Kette der Dienstanweisungen vom Bundeskanzleramt bis hinunter in unsere Gemeinde unterbrechen.

Zu guter Letzt sind, neben der kategorischen Zurückweisung zusätzlicher Einwanderer, dringend folgende Sofortmaßnahmen notwendig:

  • Stoppen Sie die Indoktrination unserer Kinder an den Schulen Filderstadts. Setzen Sie sich mit der ganzen Kraft Ihres Amtes dafür ein, dass „Willkommensfeste“ und ähnliche Veranstaltungen, wie sie z. B. an der Grundschule Weilerhau geplant werden, strikt unterbleiben. Helfen Sie mit, dass die politische Neutralität der staatlichen Schulen in Filderstadt wiederhergestellt wird!
  • Sorgen Sie für die Sicherheit unserer Kinder. Die Vorfälle von Köln haben gezeigt, welche Gefahren eine unkontrollierte Einwanderung heraufbeschwört. Sie selbst haben in Bürger-versammlungen ausgeführt, dass auch in Filderstadt keine Kontrolle darüber besteht, welche Personen überhaupt kommen werden. Dennoch ist eine Unterbringung der Einwanderer in unmittelbarer räumlicher Nähe zu Schulen geplant. Setzen Sie ein konsequentes und lückenloses Sicherheitskonzept um, so dass keine Übergriffe auf Kinder geschehen können!
  • Stoppen Sie die Verwendung der Begriffe „Flüchtling“ und „Schutzsuchende“ durch die Verwaltung. Diese Begriffe sind sachlich falsch, irreführend und eine Beleidigung der Bürgerinnen und Bürger. Ordnen Sie an, dass neutrale Begriffe wie z. B. „Einwanderer“ oder „Migrant“ verwendet werden

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, es sind turbulente Zeiten für alle von uns. Die einflussreiche New York Times hat die Situation vor einigen Tagen in einem aufsehenerregenden Artikel sogar zu der Überschrift inspiriert: „Deutschland am Abgrund“. (2)

Umso mehr benötigt Filderstadt für eine gedeihliche Zukunft jetzt Ihren Mut und Ihre Courage. Stehen Sie auf und sagen Sie „nein“ zu noch mehr Zuwanderung. Sagen Sie „nein“ zum von oben dekretierten Unrecht. Die Bürger der Stadt zählen auf Sie!

1 Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Tabellen 173-01-5, 173-21-5, 173-41-4, 160-02-5
2 Quelle: http://www.nytimes.com/2016/01/10/opinion/sunday/germany-on-the-brink.html

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Kommentare {66}

  1. An Sommerbaum:
    Vielen Dank für Ihren Beitrag; ich kann ihn genauso bestätigen. Ich füge allerdings etwas hinzu. Ich bin selbst Lehrer und beobachte keine schleichende, sondern eine offene und galoppierende Islamisierung. Die Selbstverständlichkeit, mit der Fünftkläßlerinnen davon berichten, daß sie ihren Brüdern alles mögliche hinterhertragen, daß sie als Mädchen die Hausarbeit machen, während sich die Jungen bedienen lassen, die Chuzpe, mit der in islamischen Familien das Grundgesetz ignoriert wird, seien nur als Beispiel genannt.

    Das Bild bei den Schülern ist so, wie sie es beschreiben. Unter den Lehrern aber ist die Lage geteilt. Wortführer sind nach wie vor die Weltverbesserer, Multikulti-Träumer und notorischen Grün-Wähler, und unter den Referendaren überwiegt – zumal in den Gesellschaftswissenschaften – die Linksaußenbrigade, die in souveräner Freiheit gegenüber den Fakten und in jugendlicher Allwissenheit von schönen neuen Welten phantasiert. Unterschwellig aber macht sich im Kollegium das Mißbehagen bemerkbar; es finden sich – wie zu Adolfs Zeiten – kleine Gruppen Gleichgesinnter, die ehrlich und offen miteinander die Entwicklung diskutieren, die aber auch genau wissen, daß eine zu offene Haltung mindestens Ärger mit Schulleitung, Schulbehörde und Ministerium bedeuten würde, vielleicht sogar ein Disziplinarverfahren – obwohl man ja gerade die Werte der Verfassung gefährdet sieht, auf die man einen Eid geleistet hat.

    Es ist nicht opportun, offen seine Meinung zu sagen. Jeder hat seine kleinen Sorgen und Rücksichten, und so fügt man sich in’s Schweigen und Dulden, weil Farbebekennen ein Risiko wäre ohne sichtbaren Nutzen. So war’s in den Dreißigern, so ist es heute.

    Das meistdiskutierte Thema unter den Kollegen ist dem Beamtenstatus und der beruflichen Sicherheit zum Trotz die Auswanderung.

    1. an Marco Mahlmann

      Willkommen in der gelebten DDR 2.0 oder ggf. auch schon eine Entwicklung weiter. Den Blogwart hat ja inzwischen der maaßlose Justizminister samt seiner Vasallen in den Ländern eingerichtet.

  2. Mit dem Abheben auf die traditionelle Geschlechterunterscheidung sind die Bendenken des Briefschreibers durchaus nachvollziehbar. Unter Berücksichtigung der Gendertheorien u. der revolutionären Erkenntnis, daß Geschlecht nur eine Folge der sozialen u. erzieherischen Einwirkung von außen, z. B. der Eltern ist, nicht biologisch vorbestimmt, liegt es an der Standortbevölkerung, sich darauf einzustellen u. den Nachwuchs entsprechend einer sozial verträglichen Geschlechterverteilung genderwissenschaftlich orientiert anzupassen. Und da man eine entsprechende Aufgeschlossenheit seitens der ohnehin durch diverse Trauma geschädigten Zuwanderer, wie auch ihrer kulturellen Eigenheiten eher hinan stellen sollte, muß die Standortbevölkerung diesbezüglich den ersten Schritt tun, wie es sich für einen guten Gastgeber und Einlader geziemt.

  3. @Sommerbaum
    in einem Punkt haben Sie grundsätzlich recht. Die Jugend geht mit einer viel größeren Naivität mit diesem Thema um – genau so wie Sie!
    Menschen mit etwas mehr Lebenserfahrung, die auch schon in verschiedenen Kulturkreisen unterwegs waren, wissen viel besser, was durch diese ungebremste Migrationspolitik auf dem Spiel steht. Menschen mit Weitblick, die mit islamisch geprägten Gesellschaften nicht nur den freundlichen Gemüsehändler und den Dönerverkäufer von nebenan in Verbindung bringen, erkennen die Gefahren, die bereits schon spürbar eingetreten sind.
    Kinder und Jugendliche verstehen z.B. auch die Tragweite der deutschlandweiten Ereignisse an Silvester nicht, weil sie sich in noch weitgehend geschütztem Umfeld bewegen. Die massive Einschränkung des Sicherheitsgefühls und die Auswirkungen auf die in westlichen Gesellschaften üblichen Freiheiten sind ihnen nicht bewußt.
    Deshalb müssen erfahrene Menschen die Verantwortung für dieses Land übernehmen und das sind nun eben einmal ältere Menschen. Jeder der Kinder hat spürt die Verantwortung für die nachfolgenden Generationen. Ich habe meine Eltern und Großeltern auch gefragt warum niemand die Gräueltaten des 3.Reichs verhindert hat. Man ist bequem mit dem “Mainstream” mitgeschwommen – “… es waren ja alle dafür …” “… man konnte ja damals nicht ahnen, daß…”. Die Jugendlichen haben doch damals den Kulturwandel auch einfach akzeptiert und sind ganz selbstverständlich in der Hitlerjugend marschiert.
    Ihre Darstellung ist deshalb höchst gefährlich, weil Sie die inzwischen schon sehr offensichtlichen Schäden auf unsere Gesellschaft (Sicherheit und Freiheit) dadurch relativieren, die Kinder und Jugendliche mangels Lebenserfahrung natürlich (noch) nicht wahrnehmen und deshalb die Probleme nicht erkennen können.
    Jeder, der diese Problematik sieht ist deshalb aufgefordert Verantwortung für dieses Land und die nachfolgenden Generationen zu übernehmen, ganz besonders auch Sie als Sozialarbeiter. Die junge Generation hat nicht die Fähigkeit die Konsequenzen zu überblicken, das müssen die Älteren und Erfahrenen tun.
    Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, daß gerade diese Menschengruppe jetzt immer mehr politisch aktiv wird. Es ist ein Zeichen für eine noch vorhandene verantwortungsvolle Bevölkerung – und es werden immer mehr.

  4. @Sommerbaum

    Ich würde gerne ein bisschen mit dem immer wiederholten und etwas abfällig titulierten ‘alten weißen Mann’ aufräumen, der dem Sozialarbeiter auf dem Schulhof wahrscheinlich weniger geläufig ist. Viele der geäußerten Sorgen kommen von ‘alten weißen Frauen’, die sie den Männern gegenüber äußern. Sie sind es in alter Tradition gewohnt, dass sich die Männer um solche Sorgen kümmern, was sie auch tun. Nach einem Gespräch mit einer Verkäuferin in einem Waffengeschäft sind es auch viele ältere Frauen, die sich Pfeffersprays oder -pistolen kaufen. Oft wohnen sie noch allein in ihrem Einfamilienhäuschen, und kaufen sich so ein bisschen ‘Beruhigungsmittel’.

    Und was Ihre Erfahrung auf dem Schulhof angeht, so dürfte der Schulhof nicht unbedingt der eines Gymnasiums sein (nach wie vor relativ geringer Anteil moslemischer Bürger) . Die obere Bildungsschicht wird der Islamisierung ausweichen, entweder ins Ausland, zu internationalen Konzernen, oder in die noch heimelige Welt deutscher Behörden.

  5. Von “Konservativ aber mit Hirn” – “An den Verfasser:
    1.) 2400 Zuwanderer auf 44700 Einwohner- da stirbt unsere Kultur sofort aus?”

    Anscheinend haben Sie den Brief nicht vollständig gelesen oder nicht verstanden. Der Verfasser rechnet die 2400 (in der Regel männlichen, 20-30 jährigen) Zuwanderer gegen die jungen deutschen (bzw. in Filderstadt lebenden) Männer der gleichen Altersklasse.

    Haben Sie jetzt verstanden?
    Wenn nicht, dann bitte Hirn einschalten!

    1. an Angelo M.

      Oder: Bei dem “Wir schaffen das” unserer alternativlosen Vordenkerin wurden immer die 1,1 Millionen Zuwanderer zu den ca. 80 Millionen Standortbewohnern ins Verhältnis gesetzt. Wenn man aus dieser Gruppe jedoch die ca. 800 000 allein eingereisten Männer im alter von ca. 18 – 30 Jahren ins Verhältnis setzt zur gleichen Altersgruppe der hier bisher Lebenden, ca. 5 Millionen, so zeigen die Verhältnisse schon eine entsprechende Schieflage, was Aussichten auf Familiengründung, Arbeitsplatz etc. angeht. Und bei weiter anhaltender
      Zuwanderung in diesen Relationen ist absehbar, daß nichts besser wird. Und jeder mag für sich überlegen, wie er reagieren würde, wenn einem relativ zügig bewußt gemacht wird, daß es mit dem Traum vom Leben in Wohlstand u. familiärer Umgebung nichts wird u. auch alle Brücken in das Herkunftsland abgebrochen sind.